Theraflu Extra Grip: Sicher anwenden bei Grippe und Erkältung

14. Februar 2026
Verfasst von Redaktion Rundumsleben24.de

 

Eine Erkältung oder Grippe erfordert eine schnelle und wirksame Methode zur Linderung unangenehmer Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und verstopfter Nase. Theraflu Extra Grip ist eines der in Deutschland beliebten Präparate, das in einer solchen Situation häufig zum Einsatz kommt. Für eine effektive und vor allem sichere Behandlung sind ein umfassendes Verständnis seiner Wirkungsweise, die korrekte Dosierung und mögliche Risiken entscheidend. Dieser umfassende Leitfaden liefert Ihnen alle wesentlichen Informationen zu Theraflu Extra Grip, erklärt dessen verantwortungsbewusste Anwendung und zeigt auf, wann Symptome einen umgehenden Arztbesuch erforderlich machen.

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Was ist Theraflu Extra Grip und wie wirkt es?

Theraflu Extra Grip ist ein Mehrkomponenten-Medikament in Pulverform zur Herstellung einer oralen Lösung, das zur Linderung von Erkältungs- und Grippesymptomen entwickelt wurde. Seine Wirksamkeit basiert auf dem synergistischen Zusammenspiel von drei Wirkstoffen, die jeweils auf unterschiedliche Beschwerden während einer Infektion abzielen. Die Kenntnis des Wirkmechanismus ist der Schlüssel zu einer bewussten Behandlung.

Die Hauptwirkstoffe von Theraflu Extra Grip sind:

  • Paracetamol (650 mg): Dies ist einer der am häufigsten eingesetzten Wirkstoffe mit schmerzlindernder und fiebersenkender Wirkung. Paracetamol blockiert die Bildung von Prostaglandinen im zentralen Nervensystem, die für die Schmerzempfindung und die Entstehung von Fieber verantwortlich sind. Dadurch reduziert es effektiv Symptome wie Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Muskelbeschwerden und senkt eine erhöhte Körpertemperatur.
  • Phenylephrin-Hydrochlorid (10 mg): Dieser Stoff gehört zur Gruppe der Sympathomimetika. Seine Hauptaufgabe ist die Verengung der Blutgefäße in der Nasenschleimhaut. Dies führt zu einer Verringerung der Schwellung und Rötung, was die Atmung erleichtert, die Nase frei macht und das Gefühl der verstopften Nebenhöhlen reduziert. Mehr über die Ursachen und Behandlung von Nebenhöhlenentzündungen erfahren Sie in unserem Artikel über Nebenhöhlenentzündung: Ursachen, Symptome und Behandlung.
  • Pheniramin-Maleat (20 mg): Dies ist eine Komponente mit antihistaminischer Wirkung. Sie blockiert Histaminrezeptoren, was die Produktion von Nasensekret verringert. Dadurch lindert sie effektiv Symptome wie eine laufende Nase (Rhinorrhoe) und Niesen. Sie kann auch Schläfrigkeit verursachen, was bei der Behandlung zu Hause vorteilhaft sein kann, da es die Ruhe fördert.

Die Kombination dieser drei Wirkstoffe in einem Präparat, Theraflu Extra Grip, gewährleistet eine umfassende Wirkung gegen die häufigsten und lästigsten Symptome einer Virusinfektion. Das Medikament bekämpft nicht die Ursache der Erkrankung, also das Virus selbst, verbessert aber spürbar den Komfort des Patienten während der Erkrankung.

Dosierung von Theraflu Extra Grip und Grundsätze für die sichere Anwendung

Die korrekte Dosierung von Theraflu Extra Grip ist entscheidend, um maximale therapeutische Wirksamkeit zu gewährleisten und gleichzeitig das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren. Es ist unbedingt erforderlich, die in der Packungsbeilage enthaltenen Empfehlungen zu befolgen, da die Überschreitung der zulässigen Dosis, insbesondere von Paracetamol, zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen, einschließlich Leberschäden, führen kann.

Empfohlene Dosierung für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:

  • Einzeldosis: Inhalt eines Beutels.
  • Zubereitungsart: Das Pulver sollte in einem Glas heißem, aber nicht kochendem Wasser (ca. 250 ml) aufgelöst werden. Die Lösung sollte getrunken werden, wenn sie eine angemessene Temperatur erreicht hat.
  • Einnahmefrequenz: Die nächste Dosis kann nach einem Abstand von 4 bis 6 Stunden eingenommen werden.
  • Maximale Tagesdosis: Es sollten nicht mehr als 3–4 Beutel innerhalb von 24 Stunden eingenommen werden. Besondere Vorsicht ist geboten, um nicht gleichzeitig andere paracetamolhaltige Medikamente einzunehmen.

Wichtige Grundsätze für die sichere Anwendung:

  1. Überschreiten Sie nicht die maximale Dosis: Addieren Sie die Menge an Paracetamol aus allen eingenommenen Medikamenten. Eine toxische Dosis für einen Erwachsenen kann bereits bei 6–8 Gramm pro Tag beginnen, und Theraflu Extra Grip enthält 650 mg pro Beutel.
  2. Begrenzte Behandlungsdauer: Das Medikament sollte ohne ärztliche Konsultation nicht länger als 5 Tage bei Schmerzen oder 3 Tage bei Fieber angewendet werden. Wenn die Symptome nicht nachlassen oder sich verschlimmern, ist ein Arztbesuch erforderlich.
  3. Überprüfen Sie die Zusammensetzung anderer Medikamente: Viele Präparate gegen Erkältung, Grippe oder Schmerzen enthalten Paracetamol. Die gleichzeitige Einnahme mit Theraflu Extra Grip birgt das Risiko einer Überdosierung. Lesen Sie stets die Packungsbeilagen.
  4. Vermeiden Sie Alkohol: Der Konsum von Alkohol während der Therapie mit Paracetamol erhöht das Risiko einer toxischen Leberschädigung drastisch.

Denken Sie daran, dass die verantwortungsvolle Anwendung rezeptfreier Medikamente die Grundlage einer sicheren häuslichen Behandlung in Deutschland ist.

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Sicherheit der Anwendung von Theraflu Extra Grip bei speziellen Patientengruppen

Patienten mit besonderen Risiken, beispielsweise Diabetiker, Schwangere, Kinder oder Personen mit chronischen Erkrankungen, sollten bei der Einnahme von Theraflu Extra Grip besondere Vorsicht walten lassen. Die Inhaltsstoffe des Arzneimittels, einschließlich der Hilfsstoffe, können für sie ein spezifisches Risiko darstellen. Daher ist in vielen Fällen eine Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker vor Beginn der Behandlung notwendig.

Diabetiker und der Saccharosegehalt:

Ein Beutel Theraflu Extra Grip enthält ungefähr 12,6 Gramm Saccharose (Zucker). Diese Information ist besonders für Personen mit Diabetes relevant, da eine solche Menge den Blutzuckerspiegel erheblich beeinflussen kann.

  • Auswirkung auf die Glykämie: Der Verzehr dieser Zuckermenge muss in die tägliche Kohlenhydratbilanz einbezogen werden und kann eine Anpassung der Insulin- oder Antidiabetikadosierung erfordern.
  • Empfehlungen: Diabetiker sollten während der Anwendung des Medikaments ihren Blutzucker häufiger als gewöhnlich kontrollieren. Eine sicherere Alternative können fiebersenkende und schmerzlindernde Präparate in Tablettenform sein, die keinen Zucker enthalten.

Schwangere und stillende Frauen:

Die Anwendung von Theraflu Extra Grip während Schwangerschaft und Stillzeit ist grundsätzlich ohne ausdrückliche ärztliche Empfehlung kontraindiziert.

  • Schwangerschaft: Es liegen keine ausreichenden Studien vor, die die vollständige Sicherheit von Phenylephrin und Pheniramin für den sich entwickelnden Fötus bestätigen. Paracetamol gilt als relativ sicher, sollte jedoch immer in der niedrigsten wirksamen Dosis und für die kürzest mögliche Dauer eingenommen werden.
  • Stillzeit: Die Wirkstoffe des Medikaments können in die Muttermilch übergehen, was ein Risiko für den Säugling darstellt.

Kinder und Jugendliche:

Theraflu Extra Grip ist ausschließlich für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bestimmt. Die Gabe an jüngere Kinder ist aufgrund der zu hohen Dosierung der Wirkstoffe verboten.

Personen mit chronischen Erkrankungen:

Patienten mit bestehenden gesundheitlichen Beschwerden sollten vor der Verwendung des Arzneimittels einen Arzt konsultieren. Besondere Vorsicht ist geboten bei:

  • Leber- und Nierenerkrankungen: Eine Insuffizienz dieser Organe kann den Stoffwechsel und die Ausscheidung der Arzneimittelbestandteile beeinträchtigen und das Risiko für toxische Wirkungen erhöhen.
  • Bluthochdruck und Herzerkrankungen: Phenylephrin kann den Blutdruck steigern und den Herzschlag beschleunigen.
  • Glaukom, Schilddrüsenüberfunktion, Prostatavergrößerung: Diese Erkrankungen stellen ebenfalls Kontraindikationen für die Anwendung von Phenylephrin und Pheniramin dar.

Kontraindikationen und mögliche Nebenwirkungen

Die Kenntnis der Kontraindikationen für Theraflu Extra Grip sowie der potenziellen Nebenwirkungen ist unerlässlich, um gefährliche gesundheitliche Komplikationen zu vermeiden. Obwohl das Medikament rezeptfrei erhältlich ist, eignet es sich nicht für jeden, und eine unsachgemäße Anwendung kann mehr Schaden als Nutzen bringen. Vor der Einnahme der ersten Beutels sollte der Beipackzettel sorgfältig gelesen werden.

Hauptsächliche Kontraindikationen für die Anwendung von Theraflu Extra Grip:

  • Überempfindlichkeit: Eine Allergie gegen einen der Wirkstoffe (Paracetamol, Phenylephrin, Pheniramin) oder Hilfsstoffe.
  • Schwere Erkrankungen: Schwere Leber- oder Niereninsuffizienz, koronare Herzkrankheit, arterielle Hypertonie.
  • Einnahme von MAO-Hemmern: Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln aus der Gruppe der Monoaminoxidase-Hemmer (z. B. zur Behandlung von Depressionen) sowie die Periode von 2 Wochen nach deren Absetzen.
  • Andere Erkrankungen: Engwinkelglaukom, Hyperthyreose, Phäochromozytom.
  • Alter: Nicht anzuwenden bei Kindern unter 12 Jahren.
  • Schwangerschaft und Stillzeit: Eine Anwendung ist ohne ärztliche Beratung kontraindiziert.

Mögliche Nebenwirkungen:

Wie jedes Medikament kann Theraflu Extra Grip Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jedem auftreten. Zu den am häufigsten berichteten gehören:

  • Schläfrigkeit und Müdigkeit: Hauptsächlich aufgrund der sedierenden Wirkung von Pheniramin. Aus diesem Grund sollte nach Einnahme des Mittels kein Fahrzeug geführt oder Maschinen bedient werden.
  • Schwindel und Mundtrockenheit: Häufige Effekte von Antihistaminika.
  • Beschwerden des Verdauungstrakts: Übelkeit, Erbrechen, Bauchbeschwerden.
  • Blutdruckanstieg und Herzklopfen: Mögliche Wirkung von Phenylephrin, insbesondere bei prädisponierten Personen.
  • Hautreaktionen: Selten können Hautausschläge, Nesselsucht oder andere schwere allergische Reaktionen auftreten, die ein sofortiges Absetzen des Medikaments und Kontaktaufnahme mit einem Arzt erfordern.

Sollten nach der Einnahme von Theraflu Extra Grip besorgniserregende Symptome auftreten, insbesondere solche, die auf eine allergische Reaktion hindeuten (z. B. Gesichtsschwellung, Atembeschwerden), ist die Anwendung abzubrechen und umgehend ein Arzt zu konsultieren.

Wechselwirkungen von Paracetamol in Theraflu mit anderen Medikamenten und Alkohol

Das in Theraflu Extra Grip enthaltene Paracetamol kann gefährliche Wechselwirkungen mit Alkohol und vielen anderen Arzneimitteln eingehen, was das Risiko schwerwiegender Komplikationen, insbesondere toxischer Leberschäden, erheblich erhöht. Die Kenntnis dieser Gefahren ist für die sichere Behandlung von Grippe- und Erkältungssymptomen entscheidend. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker stets über alle eingenommenen Präparate.

Theraflu und Alkohol – ein kategorisches Verbot:

  • Mechanismus der Leberschädigung: Sowohl Alkohol als auch Paracetamol werden in der Leber verstoffwechselt. Alkohol aktiviert Leberenzyme, die Paracetamol in einen toxischen Metaboliten (NAPQI) umwandeln. Unter normalen Bedingungen wird dieser durch Glutathion neutralisiert, doch Alkohol senkt dessen Spiegel. Dies führt zur Anreicherung der giftigen Substanz, die Leberzellen zerstört und zu einem akuten Organversagen führen kann.
  • Empfehlung: Vermeiden Sie Alkoholkonsum während der gesamten Behandlung mit Theraflu Extra Grip und für mehrere Tage nach deren Beendigung unbedingt.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten:

  • Andere Präparate mit Paracetamol: Das häufigste Risiko ist eine unbemerkte Überdosierung. Überprüfen Sie stets die Zusammensetzung von Schmerzmitteln, Fiebersenkern und Kombinationspräparaten gegen Erkältungen.
  • MAO-Hemmer (Antidepressiva): Die gleichzeitige Einnahme mit Phenylephrin und Pheniramin kann zu einem plötzlichen Anstieg des Blutdrucks (hypertensiver Notfall) führen, was lebensbedrohlich ist. Ein Mindestabstand von 14 Tagen sollte eingehalten werden.
  • Gerinnungshemmer (z.B. Warfarin): Die regelmäßige Einnahme von Paracetamol über mehrere Tage kann die Wirkung der Antikoagulanzien verstärken und so das Blutungsrisiko erhöhen. Eine Überwachung des INR-Werts kann erforderlich sein.
  • Schlafmittel, Beruhigungsmittel und Angstlöser: Das in Theraflu enthaltene Pheniramin kann deren sedierende Wirkung verstärken, was zu übermäßiger Schläfrigkeit und Koordinationsstörungen führen kann.
  • Bestimmte Medikamente gegen Epilepsie und Tuberkulose (z.B. Carbamazepin, Rifampicin): Diese können den Stoffwechsel von Paracetamol beschleunigen und somit das Risiko für Leberschäden erhöhen.

Bevor Sie mit der Anwendung von Theraflu Extra Grip beginnen, sollten Sie Ihren Arzneimittelvorrat überprüfen und sich bei Unsicherheiten mit einem Apotheker beraten, um gefährliche Wechselwirkungen auszuschließen.

Wann sollten Sie bei Grippesymptomen einen Arzt aufsuchen?

Medikamente wie Theraflu Extra Grip lindern Symptome zwar wirksam, doch in bestimmten Situationen reicht die Selbstbehandlung nicht aus, und eine Verzögerung des Arztkontakts kann gefährliche Komplikationen zur Folge haben. Warnzeichen richtig zu erkennen ist für Ihre Sicherheit entscheidend, insbesondere wenn Sie einer Risikogruppe angehören. Ein Blick in die Leitlinien des Robert Koch-Instituts zu Influenzasymptomen und Warnhinweisen kann hilfreich sein, da sie Situationen, die eine dringende medizinische Beratung erfordern, detailliert beschreiben. Mehr über sichere Selbsthilfe und den Einsatz von Antibiotika bei bakteriellen Komplikationen lesen Sie in unserem Leitfaden zu Antibiotika ohne Rezept: Leitfaden für sichere Selbsthilfe.

Suchen Sie umgehend einen Arzt auf oder fahren Sie in eine Notaufnahme, wenn eines der folgenden Symptome auftritt:

  • Atembeschwerden oder Kurzatmigkeit: Ein Gefühl von Luftnot, schnelle oder flache Atmung sind Anzeichen dafür, dass die Infektion die Lunge befallen haben könnte.
  • Schmerzen oder Druckgefühl im Brustkorb: Dies kann auf eine Herzmuskelentzündung oder andere schwerwiegende kardiologische Komplikationen hindeuten.
  • Anhaltendes Fieber: Eine Körpertemperatur über 38,5 °C, die länger als 3 Tage anhält oder nach kurzer Besserung zurückkehrt.
  • Starke, pulsierende Kopfschmerzen: Besonders wenn sie von Nackensteifigkeit, Lichtempfindlichkeit oder Erbrechen begleitet werden.
  • Schwindel, Verwirrtheit oder Probleme beim Aufwachen: Dies können Anzeichen für eine Beteiligung des zentralen Nervensystems sein.
  • Krampfanfälle: Sie erfordern stets eine sofortige medizinische Intervention.
  • Erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands: Wenn nach einigen Tagen symptomatischer Behandlung anstatt einer Besserung eine rapide Verschlechterung eintritt.
  • Dehydrierung: Symptome wie Mundtrockenheit, seltenes Wasserlassen mit dunklem Urin, starke Schwäche.

Hochrisikogruppen:

Bestimmte Personen haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Grippeverlauf und dessen Komplikationen. Sie sollten bereits in einem frühen Stadium der Infektion einen Arzt konsultieren. Dazu gehören:

  • Kinder unter 5 Jahren (insbesondere unter 2 Jahren).
  • Erwachsene über 65 Jahren.
  • Schwangere Frauen und Frauen bis zu 2 Wochen nach der Entbindung.
  • Personen mit chronischen Erkrankungen (Asthma, COPD, Herzerkrankungen, Diabetes, Nieren- und Lebererkrankungen).
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. während einer Chemotherapie, HIV-Infizierte).

Denken Sie daran: Theraflu Extra Grip ist ein Medikament zur Symptombehandlung. Bei einem schweren Krankheitsverlauf kann eine ursächliche Behandlung, beispielsweise mit antiviralen Medikamenten, die vom Arzt verschrieben werden müssen, erforderlich sein. Detaillierte Informationen zur Erkennung und Behandlung der Grippe finden Sie in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) sowie in den Informationen der Charité – Universitätsmedizin Berlin zur Grippediagnose und -behandlung.

Prävention und tägliche Gewohnheiten zur Stärkung des Immunsystems und des Wohlbefindens bei Grippe

Eine effektive symptomatische Behandlung mit Theraflu Extra Grip kann durch natürliche Methoden und tägliche Routinen unterstützt werden, die nicht nur die Genesung beschleunigen, sondern auch die Abwehrkräfte für die Zukunft stärken. Der Körper benötigt bei einer Infektion geeignete Bedingungen für die Erholung, und einfache Maßnahmen können das Wohlbefinden erheblich verbessern.

Hier sind die wichtigsten Grundsätze, die während der Krankheit umgesetzt werden sollten und präventiv angewendet werden können:

1. Ausreichend Flüssigkeit ist grundlegend

Fieber und Schwitzen führen zu einem raschen Flüssigkeitsverlust. Dehydration schwächt den Körper und verstärkt Symptome wie Kopfschmerzen.

  • Was sollte man trinken? Am besten ist Mineralwasser, aber auch warme Getränke wie Kräutertees (zum Beispiel aus Lindenblüten oder Holunder), Ingweraufgüsse mit Honig und Zitrone oder hausgemachte Hühnerbrühe sind empfehlenswert.

2. Ruhe und Schlaf

Schlaf ist ein Schlüsselelement des Heilungsprozesses. Während des Schlafs regeneriert sich der Körper intensiv und produziert Immunzellen.

  • Empfehlungen: Verzichten Sie auf Arbeit und häusliche Pflichten. Gönnen Sie sich mindestens 8 Stunden Schlaf in der Nacht und, wenn nötig, Nickerchen am Tag.

3. Leichte und nährstoffreiche Ernährung

Belasten Sie den Körper nicht mit schwer verdaulichen Speisen. Konzentrieren Sie sich auf Mahlzeiten, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind und das Immunsystem unterstützen.

  • Was sollte man essen? Warme Suppen (Gemüsecremes, Hühnerbrühe), gedünstetes Gemüse, Grütze, mageres Fleisch und Fisch. Es ist ratsam, Lebensmittel mit viel Vitamin C (Paprika, Petersilie, Zitrusfrüchte) und Zink (Kürbiskerne, Buchweizengrütze) in die Ernährung aufzunehmen. Mehr über die Wirkung und Ergänzung von Vitamin C lesen Sie in unserem Artikel zu Vitamin C: Wirkung, Ergänzung und Herzgesundheit erklärt.

4. Achten Sie auf Hygiene und Umgebung

Die Eindämmung der Virusverbreitung ist nicht nur wichtig, um Haushaltsmitglieder zu schützen, sondern auch, um bakterielle Superinfektionen zu vermeiden.

  • Gute Praktiken: Waschen Sie sich häufig die Hände mit Wasser und Seife. Lüften Sie regelmäßig die Wohnung, um für frische Luftzirkulation zu sorgen. Verwenden Sie einen Luftbefeuchter, um die richtige Feuchtigkeit der Schleimhäute aufrechtzuerhalten, was das Atmen erleichtert.

Durch die Anwendung dieser Grundsätze unterstützen Sie Ihren Körper im Kampf gegen die Krankheit und schaffen eine solide Grundlage für Gesundheit und Immunität das ganze Jahr über.


Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Vor der Anwendung von Theraflu Extra Grip sollten Sie die Packungsbeilage lesen oder einen Arzt oder Apotheker konsultieren. Die hier enthaltenen Informationen können keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was sind die Hauptbestandteile von Theraflu Extra Grip und wie wirken sie?
Die Hauptwirkstoffe sind Paracetamol (650 mg), das schmerzlindernd und fiebersenkend wirkt, Phenylephrinhydrochlorid (10 mg), das die Schwellung der Nasenschleimhaut reduziert und diese befreit, sowie Pheniraminmaleat (20 mg), das durch seine antihistaminische Wirkung Schnupfen und Niesen lindert.

Wie wird Theraflu Extra Grip richtig dosiert?
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren sollten einen Beutel in einem Glas heißem Wasser auflösen und alle 4–6 Stunden trinken. Es sollten nicht mehr als 3–4 Beutel pro Tag eingenommen werden. Das Medikament sollte ohne ärztliche Rücksprache nicht länger als 3–5 Tage angewendet werden.

Ist Theraflu für Diabetiker sicher?
Besondere Vorsicht ist geboten, da ein Beutel Theraflu Extra Grip etwa 12,6 Gramm Saccharose (Zucker) enthält. Personen mit Diabetes sollten diese Menge in ihrer Kalorienbilanz berücksichtigen und ihren Blutzuckerspiegel überwachen oder zuckerfreie Präparate wählen.

Wann sollte ich mit Grippesymptomen einen Arzt aufsuchen?
Eine dringende medizinische Konsultation ist notwendig, wenn Warnsymptome auftreten, wie Atembeschwerden, Brustschmerzen, anhaltendes Fieber (länger als 3 Tage), starke Kopfschmerzen, Krämpfe oder Verwirrtheit. Besondere Wachsamkeit sollten Risikogruppen walten lassen (Kinder, Senioren, Schwangere, Personen mit chronischen Erkrankungen).

Welche sind die häufigsten Nebenwirkungen von Theraflu Extra Grip?
Zu den am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen gehören Schläfrigkeit und Müdigkeit (insbesondere durch Pheniramin, daher sollte man nach der Einnahme kein Fahrzeug führen), Mundtrockenheit, Schwindel sowie Übelkeit. Seltener können Hautreaktionen oder ein Anstieg des Blutdrucks auftreten.

Mit welchen Medikamenten sollte ich Theraflu nicht kombinieren?
Theraflu Extra Grip sollte nicht mit Alkohol oder anderen Paracetamol-haltigen Medikamenten kombiniert werden (Risiko einer Überdosierung). Die gleichzeitige Einnahme mit MAO-Hemmern (Medikamente gegen Depressionen) ist absolut kontraindiziert. Vorsicht ist auch bei der gleichzeitigen Anwendung von Antikoagulanzien, Schlaf- und Beruhigungsmitteln geboten.

Autoritative Quellen

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